IGZWD

Interessengemeinschaft Zweitwohnungseigentümer/-innen Disentis/Muster

INTERESSENGEMEINSCHAFT ZWEITWOHNUNGSEIGENTÜMER DISENTIS


7.1.2017; Sawiris baut eine rollende Bar

Ein ausrangierter Glacier-Express-Wagen wird zurzeit in ein besonderes Après-Ski-Lokal umgebaut. Der Wagen wird schon bald täglich zwischen Andermatt und Disentis fahren. Am kommenden Samstag, 14. Januar, wird der Après-Ski-Wagen mit einer Jungfernfahrt über den Oberalppass eingeweiht. Ab Sonntag, 15. Januar, steht er dann allen Zugreisenden zur Verfügung. Er fährt täglich viermal über den Oberalppass. Abfahrt in Andermatt ist jeweils um 9.28 sowie um 13.28 Uhr. Um 11.14 und um 15.14 Uhr geht es von Disentis wieder zurück nach Andermatt. Dabei macht die Zugkomposition an sämtlichen Bahnhöfen entlang der Strecke Halt. Der Wagen verkehrt vorerst bis am Ostermontag respektive bis zum Ende der Skisaison im Gebiet Sedrun–Dieni–Oberalp. Für die Fahrt im Après-Ski-Wagen braucht es kein spezielles Billett. Ein «gewöhnlicher» Fahrausweis oder ein Skipass der Skiarena Andermatt–Sedrun genügt. (Luzerner Zeitung / Urner Zeitung – 07. Januar 2017)


28.11.2016; Pendelbahn Sedrun-Parlets hat erste Hürde genommen

Mit 798:380 Stimmen gutgeheissen wurden gestern ein verzinsliches und innert 20 Jahren zu amortisierendes Darlehen von 2,5 Millionen Franken für die Verbindungsbahn Sedrun-Parlets, eine Defizitgarantie für die Darlehen des Bundes an das Projekt von 2,5 Millionen Franken und ein Beitrag von zwei Millionen Franken an das Beschneiungsprojekt der Bergbahnen. Die Beteiligung lag gemäss Abstimmungsprotokoll bei über 78 Prozent.

Mit 835:342 Stimmen genehmigt wurde ein weiteres Vorhaben, das in Zusammenhang mit dem geplanten Resort Catrina der Bahnen steht – und zwar in Form eines Nettokredits von 2,3 Millionen Franken. Umgesetzt werden dafür Verbauungsmassnahmen am Aclettabach und eine damit zusammenhängende Strassenkorrektur. Die Massnahmen schützen Bauobjekte von Sontga Catrina bis hinab nach Raveras, wie aus der Botschaft zur Abstimmung hervorgeht – und damit auch das Resort. Die Verbauung ist insgesamt mit Kosten von 4,68 Millionen Franken verbunden, die Korrektur der Strasse mit Ausgaben von einer Million. Die Bergbahnen und die Resort Catrina AG beteiligen sich am Aufwand mit 1,52 Millionen, Bund und Kanton mit 1,84 Millionen Franken. (Bündner Tagblatt 28.11.2016)

Doch mit Disentis ist erst eine von zwei Hürden genommen. Tujetsch hat über das Vorhaben noch nicht befunden. Dort muss der Gemeindevorstand erst noch eine Botschaft zur Mitfinanzierung der Skigebietsverbindung zuhanden des Parlaments vorlegen, bevor die Bevölkerung darüber abstimmen kann. Eigentlich hätte dies gleichzeitig mit Disentis der Fall sein sollen. Doch der Plan ist ins Stocken geraten, da zurzeit darüber diskutiert wird, inwiefern der geplante Ausstieg in Cungieri behindertengerecht gebaut werden soll (Ausgabe vom 21. November). Ohne ein Ja aus Tujetsch gibts kein grünes Licht für die Skigebietsverbindung. (Südostschweiz 28.11.2016)


28.11.2016; Klosters versenkt Tourismusgesetz

Das Klosterser Stimmvolk hat die geplante neue Tourismusfinanzierung mit 70 Prozent verworfen. Mit einer derart wuchtigen Abfuhr hatte wohl niemand gerechnet. Das Klosterser Stimmvolk hat das geplante neue Gesetz zu Gäste- und Tourismustaxen gestern mit 1220:515 Stimmen abgelehnt. Mit der neuen Regelung hätte die Tourismusfinanzierung auf ein neues Fundament gestellt werden sollen.

Freude über das Ergebnis herrschte gestern beim Verein Interessengemeinschaft Zweitwohnungsbesitzer Klosters-Serneus. Vereins-Vizepräsident Karl Boxler hat ein so deutliches Abstimmungsresultat nicht erwartet. «Ich denke, die Bevölkerung hat verstanden, dass die neue Tourismusfinanzierung nicht die ideale Art ist. Primär hat das Volk ein klares Verdikt gesprochen, dass man das anders machen muss», sagte Boxler auf Anfrage. (Südostschweiz 28.11.2016)


HEV Graubünden: Zweitwohnungseigentümer sind unsere treuesten Gäste 

Der Bündner Tourismus steckt in einer schwierigen Situation. Frequenzen und Einnahmen sind im Sinkflug. Einige Regionen und Gemeinden kompensieren nun ihre abnehmenden Einnahmen mit zum Teil unverhältnismässig hohen Belastungen der Zweitwohnungseigentümer. Dies darf jedoch nicht zu einer fiskalischen Ungleichbehandlung zwischen Einheimischen und Zweitwohnungsbesitzern führen. Es ist nicht akzeptabel, dass eine Bevölkerungsgruppe herausgepickt wird und ihr Steuern, Abgaben und Gebühren aufgezwungen werden, damit die Hotellerie, das Gewerbe, die Landwirtschaft und der Erstwohnungsbau subventioniert werden. Für den Tourismus, aber auch für die Volkswirtschaft in Graubünden, ist es zentral, dass die wichtige und treue Gästekategorie der Zweitwohnungsbesitzer nicht wegbricht. Wenn gerechte und allgemein akzeptierte Lösungen gefunden werden sollen, so ist der Einbezug der Zweitwohnungsbesitzer unerlässlich. Einheimische und Zweitheimische müssen sich einvernehmlich für die Zukunft unserer Dörfer und Regionen einsetzen. Der Hauseigentümerverband ist gefordert eine Vermittlerrolle zu übernehmen.

Reto Nick, Geschäftsführer Hauseigentümerverband Graubünden (HEV Graubünden Nr. 95 November 2016)


26.09.2016; Disentis hat gewählt

Als Gemeindepräsident wurde Robert Cajacob gewählt. Im Vorstand bestätigt wurde der Bisherige Iso Mazzetta, neu gewählt wurden Victor Flepp, Iris Lombris-Manetsch und Clemens Berther.

Im Gemeinderat, dem kommunalen Parlament, wurden einerseits die Bisherigen Adrian Deflorin, Rita Huonder-Tenner, Livio Zanetti, Armin Berther, Wendelin Jacomet, Christoph Berger, Edgar Durschei und Armin Manetsch bestätigt. Neu ins Parlament einziehen werden Christian Loretz, Giusep Lozza, Helga Probst-Linder, Anna Maria Genelin, Mario Flepp und Stefan Columberg. Ebenfalls gewählt wäre Paul Duff, weil er aber nicht gleichzeitig wie sein Schwiegersohn Christian Loretz dem Rat angehören darf, nimmt er die Wahl gemäss Mitteilung der Gemeinde nicht an. Ein zweiter Wahlgang für diesen 15. Sitz im Parlament wird laut Gemeindekanzlist Andri Hendry voraussichtlich Ende November stattfinden. Ebenfalls bestellt wurden gestern Schulrat und Geschäftsprüfungskommission (GPK). Dem Schulrat gehören Simon Bergamin, Giusep Simonet, Manuela Venzin-Zazzi und Gion Battesta Manetsch an, der GPK Beat Hosang, Manfred Caviezel und Toni Huonder.


15.07.2016; "Catrian Resort" hat eine weitere Hürde hinter sich

Die Regierung hat die Teilrevision der Ortsplanung von Disentis/Mustér genehmigt. Damit ermöglicht sie die Realisierung des «Catrina-Resorts». Im Weiteren kann eine Gewerbezone erweitert werden für die Ansiedlung eines Unternehmens. Gemäss Rudolf Büchi habe man für den Baustart allerdings noch nicht grünes Licht – trotz publiziertem Regierungsentscheid. Noch offen sei das Projekt Hochwasserschutz Val Acletta, das der Gemeinde obliege. Ohne die Genehmigung dieses Projektes könne das Resort nicht realisiert werden. Das letzte Wort hat der Souverän, der frühestens im September an der Urne über das Projekt entscheiden wird. (siehe auch Artikel unter Pressemitteilungen)


06.07.2016; Verkaufen die Zweitwohnungseigentümer ihre Liegenschaften?

In den letzten Monaten häufen sich die Inserate mit Wohnungen und Liegenschaften von Zweitwohnungsbesitzern in Disentis. Ende Juni waren 49 Objekte auf comparis.ch/immobilien zum Verkauf angeboten; heute auf newhome.ch 34! Die neuesten Zahlen sind für Disentis auch nicht vielversprechend: "Die Bündner Hotellerie verzeichnete im Mai 2016 4,6 Prozent mehr Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr. Am stärksten zulegen konnte Vals mit 47,8 Prozent, am meisten verloren hat Disentis Sedrun mit 34,3 Prozent."


03.07.2016; Erste Generalversammlung der IG Tujetsch

Die IG Tujetsch konnte im ersten Vereinsjahr ein zentrales Ziel erreichen; sie konnte sich Transparenz über die Einnahmen und Ausgaben im Bereich der Taxen verschaffen. Die Zweitwohnungsbesitzer bezahlen im Rahmen des Tourismustaxengesetzes rund 750 000 Franken im Jahr, das sind in Tujetsch laut Präsidentin Vreni Müller-Hemmi etwa 70 Prozent der Einnahmen aus diesem Gesetz. Die IG erhofft sich, dass ein essenzieller Teil der Einnahmen zugunsten der Zweitwohnungsbesitzer verwendet wird. Zudem geht die IG davon aus, dass die Taxen vorderhand stabil bleiben. Sollte es dereinst Gründe geben, sie zu erhöhen, erwartet die IG den Einbezug in die Diskussion. Ein Erfolg konnte bereits erreicht werden: Die Benutzung der Langlaufloipe im Tal werde in Zukunft Teil der Gästekarte sein.

 

29.06.2016; Wird aus Sedrun Disentis Tourismus eine AG?

Eine Arbeitsgruppe bereitet zurzeit eine mögliche Umwandlung des Vereins Disentis Sedrun Tourismus (SDT) in eine Aktiengesellschaft vor. Die künftige Rechtsform würde einfachere und speditivere Entscheidungsprozesse erlauben. Einfacher werde es auch sein, mit anderen Gesellschaften beispielsweise auf der Urner Seite zu kooperieren. Die Änderung der Rechtsform soll in den kommenden Monaten vorbereitet und anschliessend den Gemeindevorständen und SDT präsentiert werden. Sollte sie im Entscheidungsprozess auf Zustimmung stossen, würde sie per 1. Mai 2017 umgesetzt.
Verlängert werden soll gemäss Brugger der Arbeitsvertrag mit Interims-Tourismusdirektor Hans-Kaspar Schwarzenbach, und zwar mit einem Pensum von 80 Prozent. Schwarzenbach müsse drei Arbeitstage pro Woche in der Region präsent sein.


28.06.2016; Andermatt-Sedrun und Disentis machen vorwärts

Grünes Licht für den neuen Skipass Andermatt-Sedrun-Disentis : Die Verantwortlichen haben den Vertrag unterzeichnet. Zudem wurde das Dossier für die geplante Verbindungsbahn zwischen dem Skigebiet Disentis und Sedrun eingereicht . Verzögerungen kommt es jedoch beim Bau des Catrina-Resorts.


14.05.2016; Gründungsversammlung IGZWD Disentis

Am Samstag, 14. Mai 2016 fand im Restaurant Stiva Pius in Caischavedra die Gründerversammlung statt. An der Versammlung nahmen 86 Personen teil. Ernst Hanselmann leitete die Versammlung. Als Präsident wurde Christian Peyer einstimmig gewählt. Für den Vorstand stellten sich Peter Busshart, Marianne Märchy, Christian Kunz und Dieter Riklin zur Verfügung und wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Die Statuten wurden einstimmig genehmigt und sind somit in Kraft.


Ziele der IG Zweitwohnungen Disentis

  • Die IG vertritt die Interessen der Zweitwohnungseigentümer, der Feriengäste sowie der Dauermieter gegenüber Behörden, öffentlichen Institutionen und privaten Organisationen.
  • Die IG setzt sich für angemessene Gebühren, Steuern und deren zweckgebundenen Verwendung ein.
  • Die IG arbeitet mit lokalen, kantonalen und nationalen Organisationen zusammen.
  • Die IG setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus in der Region ein.
  • Die IG fördert den Kontakt sowohl unter den Mitgliedern wie auch mit der einheimischen Bevölkerung.

Zweitwohnungsbesitzer/innen in Disentis?

Uns ist bewusst, wir sind keine Einheimische!

Ein wenig Einheimische  sind wir trotzdem, weil wir in Disentis  Steuern bezahlen.

Wir sind anders als "normale" Feriengäste, denn wir finanzieren mit zusätzlich hohen Steuern den Tourismus und besuchen Disentis das ganze Jahr.

Was sind wir wirklich? Wir sind Zweitheimische!

Unter diesem Motto wollen wir mit allen Beteiligten nach Lösungen suchen und diese gemeinsam umsetzen. 

Werden Sie Mitglied in der IG Zweitwohnungen Disentis! Machen Sie mit!

(Sie gehen keine Verpflichtungen ein)